Über das Festival
Das Wawas al Cine Kinder- und Jugendfilmfestival ist eine Kultur- und Bildungsinitiative, die den inklusiven Zugang zum Kino als Instrument des Lernens, der Reflexion und der ganzheitlichen Entwicklung von Kindern, Jugendlichen und jungen Menschen, insbesondere von Menschen in prekären Situationen, fördert. Durch das Kino trägt das Festival zur Stärkung inklusiver, gerechter und hochwertiger Bildung bei, indem es Räume für sinnvolles und lebenslanges Lernen schafft.
Seit seiner Gründung im Jahr 2015 hat Wawas al Cine in 11 Ausgaben durch persönliche und virtuelle Aktivitäten in verschiedenen Regionen des Landes 46.151 Menschen erreicht. Das Festival arbeitet in einem Kooperationsnetzwerk mit Kultur- und Bildungseinrichtungen wie INCINE, der University of the Americas (UDLA), der University of the Arts (UARTES) und dem ecuadorianischen Netzwerk der Filmclubs zusammen, um seine Wirkung und langfristige Nachhaltigkeit zu verbessern.
Das Projekt wird von öffentlichen Institutionen und Einrichtungen der internationalen Zusammenarbeit unterstützt, darunter dem ecuadorianischen Ministerium für Bildung, Kultur und Sport, Botschaften, Gemeinderäten, der Stadtregierung von Riobamba und der Delegation der Europäischen Union in Ecuador. Diese Unterstützung hat das Festival zu einer nationalen Referenz bei der Entwicklung eines jungen Kinopublikums gemacht.
Darüber hinaus bietet das Festival Workshops zur audiovisuellen Produktion für Kinder und Jugendliche an, die aktiv an kollektiven Prozessen zur Erstellung von Kurzfilmen teilnehmen. Diese Aktivitäten fördern schon in jungen Jahren Selbstdarstellung, kritisches Denken und die Ausübung kultureller Rechte.
Vorführungen und Aktivitäten finden in Bildungseinrichtungen, indigenen Gemeinschaften und im öffentlichen Raum statt und fördern den Dialog und die Reflexion über relevante soziale Themen wie Umweltschutz, Gleichstellung der Geschlechter und Wertschätzung der kulturellen Vielfalt.
Die zwölfte Ausgabe des Wawas al Cine Festivals findet vom 21. Mai bis 1. Juni 2026 in den Provinzen Bolívar, Pastaza und Chimborazo statt und bekräftigt damit sein Engagement für die kulturelle Dezentralisierung und den gleichberechtigten Zugang zum Kino in historisch unterversorgten Gebieten.